Ein Gastbeitrag der Landespolizeidirektion Steiermark, Öffentlichkeitsarbeit und interner Betrieb.

Mit Sicherheit ins neue Semester: Die Studienzeit, eine wunderbare Zeit! Damit das auch so bleibt, gibt es von uns für euch ein paar Tipps in Punkto Sicherheit.

Etwa zehn Minuten, bis du willenlos bist und mehrere Stunden, bis du wieder zu dir kommst.
Und dann: Schwindel, Übelkeit und ein ordentlicher „Filmriss“. Worum es geht? K.O.-Tropfen: Eine unsichtbare Gefahr im Glas. Wir verraten dir, wie du dich vor den Partydrogen schützen kannst.

Die uns allen bekannten K.O.-Tropfen können jederzeit und überall im Umlauf sein und für dich unter Umständen schwerwiegende Folgen haben. Was sie so gefährlich macht? Sie sind farb-, geruchs- und geschmackslos und können damit potentiellen Opfern unbemerkt verabreicht werden. Meist werden diese chemischen Substanzen direkt in offen stehende Getränke gemischt. Das geht oft schneller, als man denkt.

Daher gilt auch hier der allgemeine Grundsatz: Vorsicht ist besser als Nachsicht. Um dich und deine Freunde zu schützen, solltest du dir einige einfache Empfehlungen zu Herzen nehmen:

  • Lass dein Getränk nie aus den Augen. Ist es doch passiert, bestelle dir zur Sicherheit einfach ein Neues.
  • Nimm deine Getränke an der Bar immer selbst entgegen. Auch wenn es dir schmeichelt: Lass dir nichts von unbekannten Personen ausgeben. Du weißt nie, was dahinter steckt.
  • Du fühlst dich komisch? Dir ist unwohl? Suche Hilfe bei deinen Freunden oder auch beim Personal!
  • Beobachte auch das Verhalten deiner Freunde! Pass auf sie auf und sei aufmerksam!
  • Du hast verdächtige Beobachtungen gemacht? Teile deine Wahrnehmungen mit. Warne die betroffene Person direkt und melde dich beim Personal.
  • Im Notfall: Wähle die 144 oder 133!

Einfache Tipps, die euch aber alle schützen können!

Im Fall der Fälle: Suche zunächst medizinische Hilfe, wende dich so schnell als möglich an eine unserer Polizeiinspektionen und erstatte Anzeige. Der Nachweis solcher Substanzen ist nur bis zu zwölf Stunden nach Verabreichung möglich. Daher ist rasches Handeln umso wichtiger für die Strafverfolgung.