Ein Gastbeitrag der Landespolizeidirektion Steiermark, Öffentlichkeitsarbeit und interner Betrieb.

Es sind ja nur wenige Meter von der Stammkneipe bis nach Hause. Da lohnt es sich nicht, das Fahrrad stehen zu lassen. Alkoholisiert mit dem Rad zu fahren, ist ohnehin nur ein Kavaliersdelikt, da wird schon nix passieren. Stimmt nicht! Es gelten auch hier Promillegrenzen.

Wer in Österreich betrunken mit dem Fahrrad fährt, muss mit Konsequenzen rechnen. Dabei muss oft tief ins „Studentenportemonnaie“ gegriffen werden:

 

Ab 0,8 Promille (0,4 mg/l Atemluft) 800 bis 3.700
Ab 1,2 Promille (0,6 mg/l Atemluft) 1.200 bis 4.400
Ab 1,6 Promille (0,8 mg/l Atemluft) 1.600 bis 5.900
Verweigerung des Alkotests 1.600 bis 5.900

 

Wer in einem durch Drogen beeinträchtigten Zustand Fahrrad fährt, muss mit einer Strafe zwischen 800 Euro und 3.700 Euro rechnen.

ACHTUNG

Stellt die Behörde mangelnde Verkehrszuverlässigkeit fest, kann sogar der Kfz-Führerschein entzogen werden.

Neben Fahren unter Alkoholeinfluss gibt es noch weitere NO-Goes:

  • Telefonieren ohne Freisprecheinrichtung ist auch am Rad verboten.
  • Fahrverbote gelten grundsätzlich auch für Pedalritter (Ausnahme: Es ist durch eine besondere Kennzeichnung erlaubt).
  • Schutzwege dürfen mit Fahrrädern nicht befahren werden. Sie sind für Fußgänger gedacht. Schieben ist aber erlaubt. Auch speziell gekennzeichnete Radüberfahrten dürfen von Radfahrern genutzt werden.
  • Jedes Fahrrad, das im Straßenverkehr genutzt wird, muss bestimmte Ausrüstungsmerkmale erfüllen. Näheres dazu findest du hier: https://www.help.gv.at/Portal.Node/hlpd/public/content/61/Seite.610200.html