Studieren ist ein Vollzeitjob, aber als Studierender hast du nicht nach 8 Stunden Feierabend, denn du musst sowohl LVs besuchen als auch zu Hause den Stoff aufarbeiten, für Prüfungen lernen oder Seminararbeiten schreiben. Das Wochenende wird oft zur “Arbeitszeit”, weil du nur dann all deine Arbeit nachholen kannst. Solltest du noch einen Studentenjob haben, wird die Zeiteinteilung erst recht zum Problem. Wir wissen, wie man sich in einer solchen Situation fühlt und möchten deshalb mit dir unsere Tipps für ein erfolgreiches Zeitmanagement teilen. ⏱️😉

Aufgaben festlegen und Prioritäten setzen 📝

Schreib zuerst alle deine Aufgaben auf und behalte die Liste an einem sichtbaren Platz, damit du die einzelnen Punkte nicht vergisst. Mit einer Aufgabenliste wird alles übersichtlicher und außerdem ist das Gefühl, Punkte der Reihe nach durchzustreichen, nachdem du sie erledigt hast, einfach toll! 

Reihe die Aufgaben außerdem der Priorität nach und erteile Sachen, die du in Kürze bewältigen musst, höchste Priorität. Plane also mehr Zeit für diejenigen Aufgaben ein, die schneller erledigt werden müssen, vergiss dabei jedoch auch nicht in die restlichen Aufgaben zumindest ein wenig Zeit zu investieren.

Kleine Deadlines bestimmen

Die Aufgaben sind jetzt festgelegt – Seminararbeit schreiben, für die Prüfung lernen, Recherche für die Gruppenarbeit. Das alles kannst du jedoch nicht schnell und gleich erledigen. Um an dein Ziel zu kommen, z.B. den ganzen Stoff für die Prüfung zu lernen, solltest du diese Aufgabe in kleinere unterteilen. “Prüfungsvorbereitung” kannst du zum Beispiel auf “das erste Kapitel lernen”, “das zweite Kapitel lernen” usw. aufteilen. So werden deine Ziele viel spezifischer, übersichtlicher und leichter erreichbar.

Gönn dir außerdem nach jeder überstandenen Deadline eine kleine Belohnung, zum Beispiel etwas Süßes. Du hast es dir schließlich verdient und so bleibt auch die Motivation! 😉

Kalender erstellen 📅

Deine Aufgaben und Prioritäten kannst du am besten im Auge behalten, indem du dir einen Kalender zulegst. So kannst du die genauen Tage und Zeiten festlegen, an denen du dich einer bestimmten Aufgabe widmen willst. In Studo sind deine LVs bereits im Kalender eingetragen und auch persönliche Termine können hinzugefügt werden. Du kannst den Studo-Kalender also perfekt dazu nutzen, um deinen eigenen digitalen Zeitplan zu erstellen. 😊

Bonustage einplanen 📚

Lege in deinem Kalender auch Bonustage fest. An diesen Tagen musst du keinen Plan mit spezifischen Aufgaben erstellen, denn sie sind dazu da, um Aufgaben nachzuholen, die du aufgrund von Verzögerungen vorher nicht erledigen konntest

Wenn du jedoch deinen Plan bis dahin brav eingehalten hast, dann nutze die Bonustage für Freizeit aus. 😉 Generell solltest du auch darauf achten, dass du regelmäßig Auszeiten nimmst. Geh mit Freunden aus, besuche deine Familie, schau ein paar Folgen deiner Lieblingsserie – du musst deswegen kein schlechtes Gewissen haben. Nachdem du dich ein wenig entspannt hast, auf andere Gedanken gekommen bist und Energie getankt hast, kannst du wieder voll durchstarten! 💃

Nicht nur planen, sondern auch machen 💪

Einen Plan hast du jetzt und nun kannst du deine Aufgaben organisiert anpacken! Aber das ist leichter gesagt als gemacht. Vor allem, wenn man unter Aufschieberitis leidet. Das Hauptsymptom dieser “Krankheit” ist das Aufschieben von vorgenommenen Aufgaben. Die gute Nachricht ist, dass die größte Hürde schon geschafft ist, wenn man einmal angefangen hat.

Teilst du deine Aufgaben in kleine Häppchen auf und bestimmst kleine Deadlines, fällt dir der Anfang gleich leichter. Wenn in deinem Kalender “10 Seiten aus dem Skriptum lernen” steht, weißt du, dass du nach diesen 10 Seiten mit dem Lernen aufhören kannst. Steht in deinem Plan allerdings einfach nur “Lernen”, fällt es dir sicher schwerer, mit der Aufgabe überhaupt anzufangen. 

Zeitdiebe vermeiden 📱

Jeder kennt das – man verquatscht sich mit Kommilitonen, bekommt einen unerwarteten Anruf von der besten Freundin, schaut sich die Neuigkeiten auf Social Media an und schon ist eine Stunde vergangen. Deswegen solltest du Pufferzeiten einplanen – diese dienen dazu, um unerwartete Störungen oder Ereignisse aufzugreifen. Die Faustregel: plane nur 60% deiner Zeit ein, die restlichen 40% sind Pufferzeiten.

Dein Smartphone musst du aber nicht nur als Störung betrachten, denn es hat auch seine Vorteile: bei der Prüfungsvorbereitung hilft dir die Studo-App, denn im Studo Wiki erhältst du für jede deiner LVs wichtige Hinweise dazu, wie du die LV erfolgreich meistern kannst. Im Chat kannst du dich außerdem mit deinen Kollegen und Kolleginnen über die Inhalte der LV, Hausarbeiten, Prüfungen u.v.m. austauschen.*

*Bitte beachte, dass noch nicht alle Features auf allen Hochschulen freigeschalten sind.

Wir wünschen dir viel Erfolg im Studium mit unseren Tipps 🙂

Liebe Grüße

Dein Studo-Team 🎉