Wer daran gedacht hat, hier Tipps zum Bergsteigen zu erhalten, den müssen wir leider enttäuschen. Die ALPEN-Methode dient zur effektiven Zeitplanung, damit du deine Aufgaben schneller erledigen kannst und in deinem Studi-Alltag noch Freizeit Platz findet, sodass sich am Wochenende vielleicht noch tatsächlich ein Ausflug in die Berge ausgeht. 😉

Klassisches Problem eines jeden Studierenden: “ich habe keine Zeit”. ⏰ Die Aufgaben an der Uni vermehren sich in kurzer Zeit und auf einmal steht man verzweifelt da, weil man garnicht mehr weiß, wo man beginnen soll. Man fängt an, darüber nachzudenken, in welches Land man am besten auswandern könnte, um vor all den Verpflichtungen zu fliehen, und sucht im Netz nach Jobmöglichkeiten ohne Diplom.

Aber mit einem guten Plan musst du weder auswandern, noch dich vorzeitig vom Diplom verabschieden, denn gut organisiert ist halb studiert. Am effektivsten funktioniert das Zeitmanagement in 5 Schritten mit der ALPEN-Methode.

Schritt 1: Aufgaben notieren 📝

Erstelle eine Liste mit allen Aufgaben, die morgen anstehen. Mach noch keinen konkreten Zeitplan, sondern schreibe nur alle Aufgaben, wie sie dir einfallen, auf. Wichtig ist, dass du auch Kleinigkeiten notierst – auch die, die nichts mit der Uni zu tun haben – z.B. kochen, essen, zur Uni fahren, in die Apotheke gehen…

Schritt 2: Länge einschätzen ⏳

Schreibe nun neben jeder Aufgabe auf, wie viel Zeit du dafür benötigst. Wie lange brauchst du, um deine Hausarbeit zu machen oder den Text für die nächste LV zu lesen? Wichtig hierbei: sei realistisch und plane für eine Aufgabe lieber zu viel als zu wenig Zeit ein.

Schritt 3: Pufferzeiten einplanen 📱

Wichtig ist, dass du nicht deinen ganzen Tag, vom Morgen bis zum Abend, verplanst. Es kommt nämlich immer wieder zu Verzögerungen in deinem Tagesablauf, die nicht vorherzusehen oder zu vermeiden sind. Z.B. telefonierst du eine halbe Stunde mit deiner Freundin, checkst ein paar Minuten länger als geplant deinen Instagram-Feed oder schaust unabsichtlich eine Folge deiner Lieblingsserie (kann ja mal passieren 😉).

Damit aufgrund solcher Störungen nicht dein gesamter Zeitplan auf den Kopf gestellt wird, solltest du für jede Stunde 10 bis 15 Minuten Pufferzeiten einplanen. Diese dienen dazu, unerwartete Ereignisse aufzufangen oder um eventuell Pausen zu machen.

Schritt 4: Entscheidungen treffen 📚

Nun kommt es zum eigentlichen Entwurf deines Zeitplans. Nimm deine Aufgabenliste mit den dazugehörigen eingeschätzten Längen und Pufferzeiten her und ordne die Aufgaben der Priorität nach. Mit diesen Prioritäten fängst du bei der Erstellung deines morgigen Zeitplans an.

Wenn du alle wichtigen und dringenden Aufgaben für den nächsten Tag eingetragen hast und merkst, dass für die restlichen keine Zeit mehr bleibt, versuche diese zu vertagen. Du solltest dich nicht übernehmen und auch nicht Pufferzeiten auslassen, um sie mit den restlichen Aufgaben zu füllen.

Du musst immer daran denken, dass man unmöglich alles in nur einem Tag schaffen kann. Es ist besser, einen realistischen Plan zu haben, als einen idealen, den du dann so oder so über den Haufen wirfst.

Schritt 5: Nachkontrolle 🤓

Schau dir am Ende des Tages deinen Plan noch einmal an und überprüfe, ob du tatsächlich alle Aufgaben erledigen konntest.

Keine Sorge, am Anfang werden wahrscheinlich noch einige (viele) geplante Sachen in deinem Terminkalender stehen, die du nicht geschafft hast. Diese Aufgaben überträgst du auf den nächsten Tag.

Die ALPEN-Methode wird erst nach ungefähr 2 Wochen effektiv, denn bis dahin merkst du schon, wie viel Zeit du wirklich für die Bewältigung bestimmter Aufgaben benötigst und auch, wie viele Pufferzeiten du einplanen musst. Kurz gesagt, du lernst deine Zeit realistisch zu einzuteilen.

 

PRO-Tipp: Für die Erstellung deines Zeitplanes kannst du den Studo-Kalender verwenden. Da sind bereits all deine LVs und Prüfungstermine eingetragen – somit vergisst du diese beim Planen nicht. 📆

 

Wir wünschen dir weiterhin viel Erfolg im Studium!

Liebe Grüße
Dein Studo-Team 🎉